Arbeitsabstände und typische Sehentfernungen messen
Wann ist eine Arbeitsplatzbrille sinnvoll?
Eine Arbeitsplatzbrille ist für typische Entfernungen am Schreibtisch optimiert – etwa Bildschirm, Tastatur, Unterlagen und Gesprächsdistanz. Sie ersetzt nicht automatisch eine Alltags- oder Fernbrille. Gerade bei längerer Bildschirmarbeit kann eine eigene Arbeitsplatzlösung entspannter sein als der Versuch, mit einer einzigen Brille jede Sehaufgabe abzudecken.
Arbeitsabstände und typische Sehentfernungen messen
Bildschirmposition, Tastatur und Unterlagen berücksichtigen
Sehwerte und Glasdesign auf die tatsächliche Nutzung abstimmen
Ergonomie, Brillenpassform und Kopfhaltung gemeinsam betrachten
Für Beschäftigte an Bildschirmgeräten sieht die arbeitsmedizinische Vorsorge eine Untersuchung der Augen und des Sehvermögens vor. Ergibt diese Vorsorge, dass eine spezielle Sehhilfe für die Bildschirmarbeit notwendig ist und eine normale Sehhilfe dafür nicht geeignet ist, muss der Arbeitgeber die spezielle Sehhilfe im erforderlichen Umfang zur Verfügung stellen.
Im Alltag wird häufig von einem „Zuschuss zur Bildschirmbrille“ gesprochen. Rechtlich ist die Regelung jedoch genauer: Entscheidend sind die medizinisch bzw. arbeitsmedizinisch festgestellte Notwendigkeit und der für die Arbeit erforderliche Umfang. Viele Betriebe haben zusätzlich eigene Abläufe oder Betriebsvereinbarungen. Klären Sie deshalb am besten vor der Bestellung, welche Bescheinigung oder Freigabe Ihr Arbeitgeber benötigt.
Eine Gleitsicht- oder Alltagsbrille soll viele Entfernungen abdecken. Eine Arbeitsplatzbrille kann dagegen gezielt auf Bildschirm, Tastatur, Unterlagen und Gesprächsdistanz ausgelegt werden. Dafür ist ihr Fernbereich außerhalb des Arbeitsplatzes meist bewusst eingeschränkt. Welche Kombination sinnvoll ist, hängt von Ihren Sehwerten und Ihrer täglichen Arbeit ab.
AB Augenoptik & Hörakustik Bettges, Homberger Straße 75 in Moers. Für ausführliche Beratungen reservieren wir gerne ausreichend Zeit.